

Die Forschungsgruppe Prolog arbeitet zu den Themengebieten Kulturkompetenz, Migration, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, Präventiver Arbeits- und Gesundheitsschutz. Arbeitsgebiete sind anwendungsorientierte Forschung, Politikberatung vor allem für kommunale Akteure sowie Evaluationen für Arbeitsmarktprojekte. Bei den Projektzuschnitten legt die Forschungsgruppe Wert auf die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus Unternehmen, Verwaltungen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen.
Die Forschungsgruppe Prolog ist aus der Projektgruppe Logistik und Dienstleistung (Prolog) entstanden, die 1998 von Mitgliedern des RISP gegründet wurde. Das Arbeitsfeld war zunächst der Dienstleistungssektor mit einem Schwerpunkt in der Logistik. In den letzten Jahren haben sich diese Schwerpunkte verlagert.
Die Forschungsgruppe PROLOG übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des vom maxQ im bfw – Fachseminar für Altenpflege durchgeführten Projektes. Das Projekt will die Implementation kulturkompetenter Pflege in die Ausbildung der Altenpflege und der Altenpflegehilfe in Castrop-Rauxel fortsetzen und verbessern.
Weitere Informationen fnden Sie auf der Internetseite des maxQ im bfw – Fachseminar für Altenpflege
Ansprechpartner/in: M.A. Ursula Kreft
Laufzeit: Apr. 2009 bis Mar. 2012
„Lernen vor Ort“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bei dem ausgewählte Kreise und Kommunen ein ganzheitliches und kohärentes Management für das Lernen im Lebenslauf entwickeln und umsetzen sollen. Das Programm ist Teil der Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung, mit der Maßnahmen gebündelt werden sollen „mit dem Ziel, das deutsche Aus- und Weiterbildungssystem in Qualität und Wirkungsbreite zu verbessern und somit zur Sicherung von Wachstum und Fachkräftenachwuchs beizutragen.“ (Förderaufruf Lernen vor Ort)
Die zentrale Philosophie des Programms besteht nicht allein in der Netzwerkbildung, sondern vor allem in der Struktur dieser zu bildenden Netzwerke. Das Management erfolgt ausschließlich durch den Kreis und seine Städte. Der Kreis soll künftig zentraler Akteur im Management der Bildungslandschaft werden und diese Aufgabe nicht mehr an Dritte delegieren. Zentrale Ziele sind:
• Bildung soll auf allen Ebenen Kernaufgabe des Kreises Recklinghausen und der Städte werden.
• Das „Schubladendenken“ soll aufhören. Die Schranken zwischen den Teilsystemen von Bildung (Kindertagesstätten, Schulen, Ausbildung, Weiterbildung etc) sollen beseitigt werden.
• Alle 10 Kommunen des Kreises sollen das Projekt aktiv vorantreiben.
Im Rahmen des Projektes des Kreises Recklinghausen sind drei Entwicklungswerkstätten gegründet worden, zum Bildungsmonitoring, zur Bildungsberatung und zu den Bildungsübergängen. Das RISP ist damit beauftragt worden, diese Entwicklungswerkstätten zu moderieren und Publikationen des Projektes zu unterstützen.
Der Bildungsbericht Kreis Recklinghausen 2011 ist im Rahmen des Projektes ‘Lernen vor Ort’ des Kreises Recklinghausen unter Mitwirkung des RISP erschienen.
Ansprechpartner/in: Dr. Hans Uske
Laufzeit: Jan. 2010 bis Jul. 2012
Jungen Duisburgerinnen und Duisburgern mit Migrationshintergrund soll eine Arbeitsmarktperspektive im Duisburger Handwerk eröffnet werden. In dem Vorhaben wird besonderer Wert auf eine betriebsnahe Berufsvorbereitung und Ausbildung gelegt, d.h. die Kooperation mit Betrieben steht im Vordergrund. Ziel ist die erfolgreiche und dauerhafte Qualifizierung, um die Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten.
Ansprechpartner/in: M.A. Ursula Kreft
Laufzeit: Apr. 2009 bis Apr. 2012
Mitarbeiter/innen in Unternehmen und Verwaltungen sind gefordert, ihre Aufgaben engagiert und mit bester Qualifikation zu erfüllen. Angesichts des Wandels in der Arbeitswelt muss das Interesse am kontinuierlichen Weiterlernen gesteigert werden. Für viele Beschäftigte mit und ohne Migrationshintergrund ist die Teilnahme an diesem lebensbegleitenden Lernen aus verschiedenen Gründen nicht selbstverständlich. Ein betriebsnahes Konzept, das kulturelle Vielfalt und eine lernförderliche Betriebskultur unterstützt, ist das des “Betrieblichen Lernbegleiters”. Dieses Konzept wurde bereits in mehreren Betrieben eingeführt und hat sich sehr bewährt. Mit dem Projekt InbeL wird das Konzept weiterentwickelt und Betrieben, Verwaltungen und Verbänden bedarfsorientiert zur Verfügung gestellt.
Ansprechpartner/in: Dr. Hans Uske
Laufzeit: May. 2009 bis Apr. 2012
Das Rhein-Ruhr-Institut ist Kooperationspartner im Projekt „Entwicklung eines Integrationsmonitorings des Kreises Recklinghausen“.
Ansprechpartner/in: Dr. Hans Uske
Laufzeit: Aug. 2011 bis Apr. 2012
Ein Projekt der TAT Technik Arbeit Transfer GmbH in Rheine in Kooperation mit dem Kreis Steinfurt, Agenda 21 Büro, der Akademie Überlingen Institut für Unternehmensentwicklung GmbH sowie dem DGB Bildungswerk NRW e.V.
Infos über das Projekt unter http://www.tat-zentrum.de
Ansprechpartner/in: Dr. Hans Uske
Laufzeit: Nov. 2011 bis Apr. 2014
Postanschrift:
Rhein-Ruhr-Institut
für Sozialforschung und Politikberatung e.V.
Heinrich-Lersch-Straße 15
D-47057 Duisburg
Hausanschrift:
Heinrich-Lersch-Straße 15
D-47057 Duisburg
Telefon: +49 (0)203 28099-0
Fax: +49 (0)203 28099-22
E-Mail: risp@uni-due.de
Homepage:
http://www.risp-duisburg.de