
Die Projektgruppe ist im Jahr 2002 gebildet worden, um eine seit annähernd 25 Jahren vom RISP verfolgte Forschungs- und Beratungskonzeption noch deutlicher zu betonen. Thematischer Ausgangspunkt von ABS waren die gesellschaftlichen Modernisierungsprozesse auf der Ebene von Unternehmen und Arbeitswelt sowie den darauf gerichteten Politikfeldern wie der Arbeits-, der Struktur- und Technologiepolitik, die zumeist von der funktionalen Verflechtung zwischen Land, Bund, EU sowie den Kommunen und den Regionen gekennzeichnet sind. Seit 2006 ist diese Ausrichtung um ein zweites Themenfeld ergänzt worden, das gesellschaftliche und politische Modernisierungserfordernisse systematischer fokussiert. Dieses zweite Themenfeld lässt sich als Forschung zu gesellschaftlichen und politischen Innovationsprozessen angesichts neuer Megatrends (Klimawandel, demografischer Wandel) wie auch zu Innovationsrestriktionen für Politik und Verwaltung charakterisieren. Mehr ...
Dynamische Anpassung regionaler Planungs- und Entwicklungsprozesse an die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel der Emscher-Lippe Region
Im Rahmen des Programms „Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten (KLIMZUG)“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt das auf fünf Jahre angelegte Vorhaben, das von einem interdisziplinären Konsortium von 12 Forschungsinstitutionen aus der Region und der Emscher-Genossenschaft / Lippe-Verband sowie rund 50 weiteren Netzwerkpartnern getragen wird, die Basis und wichtige Bausteine für eine zukünftig pro-aktive und antizipative Anpassung der Region Emscher-Lippe an die Auswirkungen des Klimawandels. Das Projekt hat einen besonderen Fokus in der Anpassung der Wasserwirtschaft und –infrastruktur der Region an den Klimawandel, greift darüber hinaus aber auch die Anpassungserfordernisse in anderen Bereichen sowie die besonderen Funktionen der politisch-administrativen Institutionen im Anpassungsprozess der Region auf.
Die FG ABS ist bei dynaklim ergebnisverantwortlicher Forschungspartner für einen von 5 fachlichen Arbeitsbereichen, den Arbeitsbereich „Politik, Planung und Verwaltung“ und führt u.a. die für die politische Ausrichtung der regionalen Klimaanpassungsstrategien (Roadmap 2020) grundlegenden Bevölkerungsbefragungen durch.
Contact Person: Dipl. soz. wiss. Joachim Liesenfeld
Runtime: Jul. 2009 bis Jun. 2014
Entwicklung von Geschäftsmodellen zur Unterstützung eines selbst bestimmten Lebens in einer alternden Gesellschaft
Das Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in seinem Förderschwerpunkt „Technologie und Dienstleistungen im demografischen Wandel“ gefördert wird, erforscht und entwickelt Möglichkeiten, wie ein selbst bestimmtes Leben älterer Menschen im eigenen häuslichen Umfeld durch innovative technische Lösungen unterstützt werden kann. Durchgeführt wird das Projekt, das unter dem Kurztitel „E-Health@Home“ firmiert, von einem interdisziplinären Verbund bestehend aus 6 Forschungspartnern und dem Industriepartner T-Systems. Die Konsortialführung und die Projektkoordination liegt bei der FG ABS des RISP, der vom BMBF für die Laufzeit des Förderschwerpunktes (2008 – 2012) zudem die Leitung der Fokusgruppe „wirtschaftliche Grundfragen/Geschäftsmodelle“ überantwortet worden ist.
Die entwickelten analytischen Ansätze und die vier Business Cases des Projektes E-Health@Home (in Zusammenarbeit mit T-Systems, der Linde AG, der Stiftung Liebenau, dem Kölner Ärztenetzwerk diabetischer Fuß und der Bremer »mein zuhause« GmbH) haben im Forschungs- und Entwicklungsfeld hohe Aufmerksamkeit gefunden.
Contact Person: Dipl. soz. wiss. Joachim Liesenfeld
Runtime: Sep. 2008 bis Dec. 2011
Im Kontext der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wurden ca. 1/3 der in Nordrhein-Westfalen ausgewiesenen Grundwasserkörper wegen zu hoher Nitratkonzentrationen gemäß Grundwasserverordnung als in einem nicht guten chemischen Zustand befindlich ausgewiesen. Ursächlich ist diese Beschaffenheitsbeeinträchtigung auf landwirtschaftliche und gartenbauliche Bewirtschaftungseinflüsse zurückzuführen (Bewirtschaftungsplan 2010).
Zur Minderung dieser Belastungen und zur Erreichung der im Bewirtungsplan festgelegten Ziele wurde behördenverbindlich ein Maßnahmenrahmenprogramm festgelegt. Neben grundlegenden Maßnahmen zum Gewässerschutz wird in diesem Maßnahmenprogramm auch eine spezifische Gewässerschutzberatung festgelegt. Mit Erlass vom 12. März 2009 wurde die Landwirtschaftskammer NRW durch das MKULNV NRW mit der Umsetzung dieser Beratungsaufgaben beauftragt.
Das Ziel der Evaluationsstudie ist es, die Effektivität der bisherigen Umsetzung des Beratungskonzeptes in den Jahren 2009 bis 2011 entsprechend der Vorgaben des MKULNV NRW zu evaluieren und zu untersuchen.
Auftraggeber: MKULNV NRW
In Kooperation mit IWW Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasser Beratungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH und der RISP GmbH
Contact Person: Dipl. soz. wiss. Joachim Liesenfeld
Runtime: Oct. 2011 bis Apr. 2012
Im Kreis Wesel geht ein quantitativ bedeutsamer Teil der Jugendlichen nach dem Ende der Sekundarstufe I und der Pflichtschulzeit nicht unmittelbar in die duale Ausbildung oder in eine vollzeitschulische Ausbildungsmaßnahme über, sondern die Jugendlichen nehmen verschiedene Angebote eines im Laufe der Jahre gewachsenen „Übergangssystems“ auf.
Um dieses Übergangssystem in seiner Leistungsfähigkeit zu stärken und die Übergänge der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Beschäftigung systematisch zu fördern, nimmt der Kreis Wesel seit dem 01.09.2010 mit einem Projekt am Förderprogramm des BMBF „Perspektive Berufsabschluss“ teil, das den Namen „Bildungsbrücke statt Bildungslücke“ trägt.
Dieses Projekt wird von der FG ABS in Kooperation mit der RISP GmbH wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Zu den Kernaufgaben gehören die Durchführung von Absolventenbefragungen in den Jahren 2011, 2012 und 2013 an den Berufskollegs des Kreises Wesel, die Durchführung von Verbleibstudien sowie die Analyse der Netzwerkbildung der Institutionen im Übergangssystem des Kreises Wesel.
Contact Person: Dipl. soz. wiss. Joachim Liesenfeld
Runtime: Jan. 2010 bis Dec. 2013
Aufgabe des interdisziplinären Forschungsprojektes ist die Durchführung einer Kosten-Nutzen-Analyse zur Bewertung der Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen zur Erreichung eines guten Gewässerzustands der Unteren Wupper am Beispiel der Wärmeeinleitung.
Contact Person: Dipl. soz. wiss. Joachim Liesenfeld
Runtime: Oct. 2011 bis Feb. 2012
Postal address:
Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V.
(English: Rhine Ruhr Institute for Social Reserarch and Political Consultancy)
Heinrich-Lersch-Str. 15
47047 Duisburg
Germany
Residential address:
Heinrich-Lersch-Straße 15
47057 Duisburg
Germany
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Fax: +49 (0)203 28099-22
E-Mail: risp@uni-due.de
Homepage:
http://www.risp-duisburg.de