Projektgruppe
Beschäftigung und Chancengleichheit (B&C)

Die sozialwissenschaftlichen Forschungstätigkeiten von B&C haben einen starken Anwendungsbezug. Dabei geht es unter anderem um Fragen der Chancengleichheit der Geschlechter auf dem Arbeitsmarkt und in Bildungsprozessen; ein weiteres Thema ist die Chancengleichheit von Einheimischen und Zugewanderten und die Integration letzterer in die unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereiche. Im Fokus des Forschungsinteresses steht zudem die Rolle von Frauen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. B&C unterstützt daher Bildungs- und Wirtschaftsinstitutionen bei der Umsetzung der Aspekte Gender und Diversity und stellt entsprechendes Orientierungswissen bereit.

Daneben setzt die Forschungsgruppe auch auf interdisziplinäre und internationale Kooperationen und Forschungszusammenhänge. B&C ist mit zahlreichen Kooperationspartnern außerhalb des Instituts vernetzt und bietet sozialwissenschaftliche Forschung, Projektberatung und -konzeption, Koordination drittmittelgeförderter Forschungsprojekte sowie sozialwissenschaftliche Begleitforschung (Evaluation) an. Der interdisziplinäre Wissenschaftstransfer und die Zusammenarbeit mit nicht-wissenschaftlichen/ politischen Institutionen ist ein zentrales Anliegen der Forschungsgruppe.

B&C kooperiert eng mit der Forschungsgruppe Prolog und kann somit die langjährige Projekterfahrung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen.

Facebook Button

Current projects

Entwicklung von Frauenfacharbeit - EFA

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und einer deutlichen Zunahme des Fachkräftemangels sind Unternehmen heute darauf angewiesen, Alternativen zur Deckung und Besetzung von Facharbeiterstellen zu erwägen. Eine bislang wenig in Betracht gezogene Möglichkeit ist die Besetzung von Facharbeiterstellen mit Frauen, die bereits im Unternehmen beschäftigt sind. Hier setzt das Projekt an: Geringfügig qualifizierte Arbeitnehmerinnen sollen die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden, z. B. zur Facharbeiterin und somit ihre (qualifizierte) Beschäftigung im Unternehmen erhalten. Damit wird ein Beitrag geleistet, dass gerade auch gering qualifizierte, beschäftigte Frauen gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen bekommen wie männliche Beschäftigte.

Contact Person: Dr. Ute Pascher

Runtime:
Juli 2010 bis Juni 2013

more...


Gesunde und attraktive Arbeit für Altenpflegerinnen

Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ (www.bundesinitiative-gleichstellen.de).
Dieses Programm wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) entwickelt. Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren, wie insbesondere Unternehmen und Sozialpartner die Beschäftigungssituation von Frauen nachhaltig verbessern können.

Contact Person: Dr. Ute Pascher

Runtime:
Juli 2012 bis Dezember 2014

more...


Ambulantisierung - eine Chance für Logistikdienste

Die Forschungsgruppen des Arbeitsbereichs „Wirtschaft und Arbeit“ erstellen im Auftrag der Wirtschaftsförderung Herne für die kommunale Kooperation „Wirtschaftsfaktor Gesundheit im Mittleren Ruhrgebiet“ der Städte Bochum, Hattingen, Herne und Witten eine Studie zum Thema „Ambulantisierung – eine Chance für Logistikdienste“.

Contact Person: Dipl. Soz. Wiss. Kay Loss

Runtime:
August 2012 bis Mai 2013

more...


Studie zur Vereinbarkeitssituation
von Familienmüttern im Kreis Borken

Im Auftrag des lokalen NetzwerkW (www.netzwerkW-expertinnen.de) im Kreis Borken erstellt ein Team des RISP eine Studie zur Situation der verlässlichen Kinderbetreuung von Schulkindern am Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen. Hintergrund ist die These, dass insbesondere die Mütter aufgrund fehlender Verlässlichkeit der Kinderbetreuung und der lückenhaften institutionellen Betreuungsmöglichkeiten für Kinder an weiterführenden Schulen daran gehindert werden entweder in die Erwerbstätigkeit zurück zu kehren, ihre Arbeitszeit aufzustocken oder gar eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen.

Contact Person: Dr. Ute Pascher

Runtime:
Januar 2013 bis August 2013

more...


RSA-Network

Although there has been structural change in European regions e.g. in political or cultural terms, there have also been areas of convergence. Since the seventies, economic development in Europe has been marked by a de-industrialisation process and tertiarisation. As part of its actions to support the growth of the European economy and its competitiveness, one of the foci of the European Commission has been to promote innovation, SME’s and entrepreneurship. Such a focus has been renewed in the Europe 2020 agenda. However, a recent survey by the Eurobarometer shows that only 45% of EU citizens would like to be self-employed, compared with 55% in the United States. In addition, only 39% of women declared having similar aspirations.

Contact Person: Dr. Ute Pascher

Runtime:
Januar 2013 bis Juni 2014

more...