Bausteine zur Entwicklung kulturkompetenter Pflege

In dem Projekt sollen Module entwickelt werden, die als Bausteine in ein Gesamtkonzept für eine Kulturkompetente Pflegeausbildung integriert werden sollen. Damit knüpfen wir an unser im Februar 2007 beendetes XENOS-Projekt an, in dessen Rahmen wir Unterrichtsmodule für die Altenpflegeausbildung entwickelt und erprobt haben.

In dem Projekt sollen Module entwickelt werden, die als Bausteine in ein Gesamtkonzept für eine Kulturkompetente Pflegeausbildung integriert werden sollen. Damit knüpfen wir an unser im Februar 2007 beendetes XENOS-Projekt an, in dessen Rahmen wir Unterrichtsmodule für die Altenpflegeausbildung entwickelt und erprobt haben.

Bei dem laufenden Vorhaben sollen zwei neue Dinge entwickelt werden:

1. Seit einiger Zeit ist es möglich, mit dem erfolgreichen Abschluss einer einjährigen Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer/in eine dreijährige Altenpflegeausbildung zu beginnen. Damit steht dieser zukunftsreiche Beruf auch Hauptschulabgänger/innen offen. Gerade für arbeitslose Jugendliche mit niedrigeren Bildungsabschlüssen eröffnet sich damit eine beruflich attraktive Alternative. Wichtig wäre es, auch in diese einjährige Ausbildung „Kulturkompetenz“ als Qualifikationsbestandteil zu integrieren. Denn die Kunden und Klienten in der Altenpflege sind zunehmend auch Menschen mit Migrationshintergrund. In dem Projekt wollen wir die Unterrichtsmaterialien, die wir im vorherigen XENOS-Projekt erarbeitet haben – mit den Modulen „Kultur“, „Migrationsgeschichte“, „Schmerz“, „Kulturkompetente Pflege“, „Migration und Krankheit im Alter“ „Migration und psychische Erkrankungen im Alter“, „Demenz und Migration“ den Gegebenheiten einer einjährigen Pflegehilfeausbildung anpassen. Dies soll dann im Unterricht erprobt werden. Zielgruppe sind arbeitslose Jugendliche mit niedrigen Bildungsabschlüssen, häufig mit Migrationshintergrund.

2. Im Gesundheitswesen sind Patienteninformationen ein wichtiges Hilfsmittel zur Bewältigung von Krankheiten und Behinderungen. Hierzu gehören auch Infos für pflegende Angehörige. In der Regel sind diese Informationen aber zugeschnitten auf deutsche Klienten mit mittleren oder höheren Bildungsgraden. Betroffene, die diese Bildungsvoraussetzungen nicht haben und viele Menschen mit Migrationshintergrund, die sprachliche Schwierigkeiten haben, sind von diesen wichtigen Informationen häufig faktisch ausgeschlossen.

In diesem zweiten Projektbaustein wollen wir vorhandenes Informationsmaterial sichten und daraufhin überprüfen, wie geeignet diese Materialien für diese Zielgruppe sind. In Form eines Projektunterrichtes sollen dann diese Materialien Gegenstand des Unterrichts werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei sensibilisiert werden für den Umgang mit Kunden und Klienten aus dieser Zielgruppe.

Projektflyer Xenos – Bausteine zur Entwicklung kulturkompetenter Pflege

Weitere Informationen fnden Sie auf der Internetseite des maxQ im bfw – Fachseminar für Altenpflege


Laufzeit:
August 2007 bis September 2008

Kooperationspartner |

Projektbearbeitung

Projektleitung



Dr. Hans Uske

E-Mail: hans.uske@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 36303-31


Projektmitarbeiter/innen



Elke Stolpe

E-Mail: elke.stolpe@uni-duisburg-essen.de
Tel: +49 (0)203 36303-30


Förderer

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)Europäischen Sozialfonds (ESF)