Der beschleunigte Strukturwandel in der Rhein-Ruhr-Region und die sich in den letzten Jahren verstärkenden Globalisierungstrends in vielen Bereichen stellen die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, in Wirtschaft und Wissenschaft vor neue Herausforderungen.

Das Rhein-Ruhr-Institut beobachtet und analysiert diese Entwicklungen und liefert durch anwendungsnahe Forschung, Beratung und Weiterbildungsangebote namhafte Beiträge zur Bewältigung der anstehenden Probleme.

Neuigkeiten aus dem Institut

Publikation

Paper zu regionalökonomischen Auswirkungen Erneuerbarer Energien veröffentlicht

Neben einer Analyse vorhandener Literatur beinhaltet dieser einen Leitfaden zur Erfassung regionalwirtschaftlicher Impulse durch Erneuerbare Energien.

Von Simon Jenniches am 22.05.2018

Die Forschungsgruppe ABS hat in der internationalen Fachzeitschrift Renewable and Sustainable Energy Reviews einen Review Artikel zur Messung regionalökonomischer Auswirkungen Erneuerbarer Energien veröffentlicht.

Zentrale Ergebnisse des Papers sind:
-eine regionale Perspektive auf Transformationsprozesse im Bereich Energie ermöglicht eine spezifischere Analyse und Evaluation
-die Analyse regionalwirtschaftlicher Auswirkungen unterstützt Transformationsprozesse in Regionen
-mögliche Analysemethoden sind Input-Output (IO) Analysen, Beschäftigungsfaktoren, Analysen von Wertschöpfungsketten bzw. Güterströmen und allgemeine Gleichgewichtsmodelle (Computable General Equilibrium/CGE models)
-die Größe der Region, der Analysezeitraum und die ökonomischen Hauptauswirkungen beeinflussen die Auswahl einer geeigneten Analysemethodik

Der Artikel stellt ebenso einen wissenschaftlichen Beitrag zum Forschungsprojekt regionaler Dialog Energiewende (render) dar, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird (FKZ 033L116G).

Das Paper ist hier abrufbar.