Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. an der Universität Duisburg-Essen

Das Institut

Sozialforschung, die Politik und Verwaltung berät.

Das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. ist ein An-Institut der Universität Duisburg-Essen — an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Das Institut in Zahlen
Gegründet
1980
Forschungsgruppen
7
Laufende Projekte
3
Publikationen
373

Selbstverständnis

Das Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) wurde am 30. September 1980 von Sozialwissenschaftlern der Universität Duisburg und Vertretern der Stadt Duisburg gegründet. Als privatwirtschaftlich-gemeinnütziger Verein verbindet es konzeptionell und methodisch qualifizierte Grundlagenforschung mit einer auf praktische Problemlösungen abzielenden angewandten Forschung.

Seit 1983 ist das RISP als wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Duisburg-Essen anerkannt (An-Institut). Es arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft und berät Politik, Verwaltung, Sicherheit und Wirtschaft.

Geschichte

Gegründet am 30. September 1980 von Sozialwissenschaftlern der Universität Duisburg und Vertretern der Stadt Duisburg, wählte das Institut bewusst die Rechtsform eines privatwirtschaftlich-gemeinnützigen Vereins, um Praxisnähe zu signalisieren und Flexibilität zu erreichen.

Am 15. Juni 1983 wurde das RISP vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium als wissenschaftliche Einrichtung an der Universität Duisburg (An-Institut) anerkannt. Ein förmlicher Kooperationsvertrag folgte am 22. April 1987 und vertiefte die institutionelle Anbindung — fortgeführt mit der heutigen Universität Duisburg-Essen.

Prof. em. Dr. Heribert Schatz wurde am 30. Juni 2006 zum Ehrenvorsitzenden des RISP auf unbegrenzte Dauer gewählt. Die Mitgliederversammlung würdigte damit die Arbeit von Professor Schatz, die er seit der Gründung des Institutes für das RISP geleistet hat.

Das RISP trauert um seinen Ehrenvorsitzenden Prof. em. Dr. Heribert Schatz, der am 28. Juni 2026 im Alter von 89 Jahren verstarb – wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Zum Nachruf

Aufgaben und Kompetenzen

Das Institut gliedert sich in drei Arbeitsbereiche, denen alle Forschungsgruppen zugeordnet sind. Diese sind durch eine je spezifische inhaltliche Ausrichtung sowie durch besondere Aktivitäten und Kompetenzen in der Forschung gekennzeichnet.

In diesen Feldern verbindet das Institut Grundlagenforschung mit anwendungsorientierter Forschung und berät Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Vorstand

Geschäftsführender Vorstand

Beisitz

Ehrenvorsitz

Arbeitsbereiche

Das Institut gliedert sich in drei Arbeitsbereiche, denen alle Forschungsgruppen zugeordnet sind.

Arbeitsbereich I Politik, Bürger und Verwaltung

Beschäftigt sich sowohl mit grundlegenden wie mit aktuellen Problemen des Politik- und Verwaltungssystems. Im Vordergrund der Arbeiten stehen Fragen der lokalen Verwaltungsmodernisierung, der Digitalisierung, der Bürgernähe und der Legitimation im europäischen Mehrebenensystem.

Arbeitsbereich II Arbeit und Wirtschaft

Befasst sich thematisch mit gesellschaftlichen Modernisierungsprozessen in der Arbeitswelt sowie mit darauf gerichteten Politikfeldern wie der Arbeitsmarkt-, der Struktur- und der Bildungspolitik.

Arbeitsbereich III Innere Sicherheit und Politik

Beschäftigt sich mit dem Wandel von Staat und Demokratie in einer zunehmend von Sicherheitsfragen geprägten Gesellschaft. Schwerpunkte sind die interdisziplinäre Sicherheitsforschung und die Politikfeldanalyse Innere Sicherheit.