Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzepte für Polizeiboote auf See- und auf Binnenwasserstraßen
Die Arbeit der Polizei auf dem Wasser besteht aus einer Mischung von polizeidienstlichen und schifffahrtsbezogenen Aufgaben. In der Wahrnehmung dieser Aufgaben entstehen spezielle Sicherheitsrisiken und Gesundheitsgefährdungen, die bisher weitestgehend unerforscht blieben.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fördert eine Initiative der Gewerkschaft der Polizei (GdP) aufnehmend das Forschungsprojekt „Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzepte für Polizeiboote auf See- und auf Binnenwasserstraßen“ und stellt damit erstmals die Wasserschutzpolizei der Länder und die maritimen Teile des Bundesgrenzschutzes als eine besondere Personengruppe in den Fokus von Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit.
Das Projekt wird von drei Institutionen (RISP, SFS und DST) gemeinsam bearbeitet. Dem methodischen Ansatz liegt eine starke Beteiligungsorientierung und ein hoher Praxisbezug zugrunde. Das Erfahrungswissen von Experten vor Ort (darunter Dienststellenleiter, Personalvertreter, Sicherheitsfachkräfte, Schiffsführer und operative Mitarbeiter) wird (u.a. in Workshops, Arbeitskreisen) einbezogen. Das Projekt wird an unterschiedlichen Standorten (Küsten- und Binnengewässer) Fallstudien, einschließlich schriftlicher Befragungen und teilnehmender Beobachtungen) erarbeiten.
Im Mittelpunkt der Projektaktivitäten stehen folgende Projektziele: · Identifikation von Verbesserungsbereichen und Gestaltungspotenzialen · Einschätzung und Festschreibung schiffstechnischer Anforderungen · Entwicklung und Erprobung einer Gefährdungsbeurteilung · Ausarbeitung eines Präventionskonzeptes · Entwicklung eines Sicherheitstrainingskonzeptes
- Laufzeit
- 01.01.2005 – 31.12.2006
- Fördermittelgeber
- Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
- Projektleitung
- Liesenfeld, Joachim
- Forschungsgruppen