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Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungssituation junger Migrantinnen und Migranten für den Öffentlichen Dienst der Stadt Duisburg - Abschlussbericht zum Modellprojekt

Autor/en: Krumpholz, Peter / Bayer, Manfred / Pater, Elisabeth u.a.

###publication_printingplace###: Duisburg

###publication_releasedate###: März 2007

###publication_pages###: 77 Seiten

Das Modellprojekt wurde in der Zeit vom 01.01.2004 bis 30.9.2006 durchgeführt, um die interkulturelle Öffnung der Verwaltung weiter auszubauen. Durch die Evaluation, Modifikation, Erprobung und Vernetzung von Fördermaßnahmen, die Jugendliche mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung im öffentlichen Dienst verstärkt motivieren und den öffentlichen Dienst der Stadt Duisburg für Auszubildende und Beschäftigte mit Migrationshintergrund weiter öffnen sollten, wurden die pädagogischen, kommunikativen und strukturellen Voraussetzungen geschaffen, um mittel- bis langfristig die Quote der städtischen Auszubildenden mit Migrationshintergrund in Duisburg nachhaltig erhöhen zu können.

Die unmittelbaren Ziele sind von den am Modellprojekt beteiligten Partnern, das federführend bei der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) Duisburg angesiedelt wurde, als angemessen und realisierbar bestätigt worden. Die inzwischen entwickelten Beratungs-, Informations- und Fördermaßnahmen ebenso wie die vielseitigen Vernetzungen zwischen den mitwirkenden kommunalen Institutionen, Schulen und Migrantenorganisationen werden von allen Beteiligten als eine solide Grundlage für die Realisierung der Projektziele betrachtet. In dem kurzen Zeitraum der Projektlaufzeit konnte bereits eine erste Erhöhung des Migrantenanteils um 30 % (von zuvor ca. 8 auf 11 %) in den Ausbildungsgängen des Mittleren Dienstes (Angestellte) erreicht werden. Durch die Fördermaßnahmen, die von den Projektpartnern in Kooperation mit den regionalen Akteuren der Berufsbildung und Berufseinmündung durchgeführt wurden, konnten regionale Kommunikations- und Förderstrukturen etabliert werden, die eine fortlaufende Qualitätssicherung beruflicher Integrationsmaßnahmen ermöglichen. Nachdem die strukturellen Voraussetzungen verbessert wurden, wird künftig eine weitere Erhöhung der Quote von Auszubildenden mit Migrationshintergrund in der Stadtverwaltung erwartet.


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