Digitale Verwaltungsmodernisierung und Demokratie
Transformation von Staat, Verwaltung und Gesellschaft im digitalen Zeitalter
Die Forschungsgruppe DiVeDe befasst sich sowohl mit der Optimierung von Prozessen und der Steigerung von Effizienz als auch mit einer verstärkten Bürgerorientierung und demokratischen Teilhabe durch digitale Transformation und künstliche Intelligenz.
Forschungsgruppenleiter:
Prof. Dr. Matthias Reintjes und Prof. Dr. Nicolai Dose
Transformation von Staat, Verwaltung und Gesellschaft im digitalen Zeitalter
Die Forschungsgruppe DiVeDe befasst sich sowohl mit der Optimierung von Prozessen und der Steigerung von Effizienz als auch mit einer verstärkten Bürgerorientierung und demokratischen Teilhabe durch digitale Transformation und künstliche Intelligenz. Damit gehen die verfolgten Zielsetzungen über die der klassischen Verwaltungsmodernisierung hinaus. Für diese war zwar auch Bürgerfreundlichkeit ein wichtiges Ziel, aber die Stärkung demokratischer Teilhabe blieb weitgehend unberücksichtigt. Insgesamt ist für die Forschungsgruppe kennzeichnend, dass die digitale Transformation stets in Bezug auf die genannten Ziele analysiert werden soll. Untersuchungsgegenstände sind die öffentliche Verwaltung, die Justiz und die demokratischen Institutionen – jeweils in Bezug auf digitale Transformation, künstliche Intelligenz und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Dabei bedient sich der analytische Ansatz der Erkenntnisse von Grundlagenforschung, ist selbst aber in der Regel dezidiert anwendungsorientiert.
Der verfolgte konzeptionelle Ansatz ist interdisziplinär angelegt. Die jeweilige konzeptionelle Grundlegung ergibt sich im konkreten Untersuchungsfall aus dem jeweiligen Problem und der Aufgabenstellung. Häufig wird dabei auf mehrere disziplinäre Herangehensweisen zurückgegriffen, weil sich Aufgaben nicht an Disziplingrenzen zu halten pflegen. Methodisch bedient sich die anwendungsorientierte Forschung der Gruppe in der Regel des Mixed-Methods-Ansatzes, der hilft, durch den Rückgriff auf die verschiedenen quantitativen und qualitativen Methoden ein möglichst breites und tiefes Verständnis vom Untersuchungsgegenstand und den Wirkungszusammenhängen zu gewinnen.
Forschungsgruppenleiter:
Prof. Dr. Matthias Reintjes und Prof. Dr. Nicolai Dose

